Erstellt von Dörte und Jesko Wilke
Klosterküche / Genuss

Lecker essen und gut schlafen: Quarkauflauf mit Sauerkirschen

Beschreibung

Auflauf aus eingeweichten Brötchen, Kirschen und Quark
Sauerkirschen enthalten die Aminolsäure Tryptophan, die den Schlaf erleichtert

Sauerkirschen und Co. können den Schlaf auf natürliche Weise unterstützen – und schmecken im süßen Quarkauflauf einfach köstlich | Bild: Stephanie Just

Gute Ernährung und erholsamer Schlaf gehören zusammen: Beides versorgt den Körper mit dem, was er für Regeneration und Wohlbefinden braucht. Die Sauerkirschen in unserem köstlichen Quarkauflauf liefern die Aminosäure Tryptophan – sie unterstützt die Bildung von Serotonin und Melatonin und kann so das Einschlafen erleichtern

ZUTATEN

  • 4 altbackene Brötchen vom Vortag (gibt's meistens beim Bäcker auf Nachfrage)
  • 200 ml Milch
  • 250 g Sauerkirschen (aus dem Glas)
  • 3 Bio-Eier
  • 2 EL Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL abgeraspelte Zitronenschale
  • 200 g Quark
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Grieß
  • 2 EL Mandelblättchen

ZUBEREITUNG

  1. Brötchen in kleine Würfel schneiden (ca. 2 x 2 cm) und ca. 10 Minuten in der Milch einweichen. Kirschen abtropfen lassen. Backofen auf 200 Grad C vorheizen. Eine Auflauf- oder Springform leicht fetten. 
  2. Eier, Butter, Zucker, Salz und Zitrone in einer Schüssel mit dem Handrührgerät gut verquirlen.  Dann Quark, Backpulver und Grieß zugeben und unterrühren.
  3. Zum Schluss Brötchen mit der Milch und die Kirschen zugeben und mit dem Löffel unterarbeiten. Masse in die Form füllen, gleichmäßig verteilen und ca. 35 Minuten goldbraun backen. Nach 20 Minuten die Mandelblättchen darüber streuen und mitbacken.

TIPP FÜR EINEN BESSEREN SCHLAF

Kombinieren Sie am besten verschiedene Tryptophan-Lieferanten – zum Beispiel Gerste, Kartoffeln, Brokkoli, Salate, Kiwis und Walnüsse – und ergänzen Sie sie mit einer Portion Kohlenhydraten. So verbessern Sie die Chancen, dass das Tryptophan tatsächlich ins Gehirn gelangt und dort die Bildung von Serotonin und Melatonin unterstützt. Denn Tryptophan muss sich den Weg ins Gehirn mit anderen Aminosäuren teilen – eine clevere Kombination hilft ihm dabei sozusagen „Vorfahrt“ zu bekommen.

Mehr köstliche Rezepte finden Sie in unserer Zeitschrift

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