„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch;
nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch.
Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht!“,
so hören wir dich, Herr, in deinen Abschiedsreden
deine Freunde trösten inmitten von Unsicherheit und Gefahr.
Sie wissen nicht, was als Nächstes kommt.
Du aber verheißt ihnen deinen Frieden,
der nicht das Ergebnis von Macht und Stärke ist,
sondern der auf dem Vertrauen beruht,
dass dein Geist der Sanftmut und der Geschwisterlichkeit
die Menschen miteinander versöhnen kann.
Deshalb setzt man Frieden und gegenseitiges Verständnis
nicht leichtfertig aufs Spiel, sind beide doch ein Geschenk von dir.
Frieden kann niemals das Ergebnis eines „Deals“ sein, denn du gibst ihn
gratis, zum Wohl aller Menschen. Frieden kann auch nicht
erkämpft werden, denn Waffen bringen nur Leid und Tod.
Herr, lass uns bei allem Bemühen um Frieden – auch in unseren Familien
– niemals vergessen, dass der wahre Frieden von dir kommt,
dass er erbetet werden und aus deiner Hand als Geschenk empfangen
werden muss. Danke für das Geschenk deines Friedens!



