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Was ist eigentlich Aschermittwoch?

Beschreibung

Ein weißes Kreuz in Asche gezeichnet
"Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst", heißt es am Aschermittwoch

Ein Zeichen für Buße und Umkehr: Das Aschenkreuz. | Foto: shutterstock

Die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern erinnrt an Vergänglichkeit, Umkehr und bewussten Verzicht - und markiert den Übergang von den Karnevalstagen zur Zeit der Besinnung. Erfahren Sie hier mehr über Ursprung, Bedeutung und Traditionen

Mit dem Aschermittwoch beginnt im Christentum die vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern. Das Datum berechnet sich entsprechend nach dem Osterfest und variiert von Jahr zu Jahr. Frühstens ist der Aschermittwoch am 4. Februar, spätestens aber am 10. März.

Wie entsteht die Asche für das Aschenkreuz und was hat es damit auf sich?

Die Palmzweige des vergangenen Palmsonntags werden in einer Zeremonie verbrannt. Die daraus gewonnene Asche wird dann meist gesiebt und für das Aschenkreuz verwendet.
Sie erinnert Christinnen und Christen an die eigene Vergänglichkeit, aber auch an die Chance zum Neubeginn. Wenn das Kreuz am Aschermittwoch auf ihre Stirn gezeichnet wird, ist es kein Zeichen von Schwere, sondern eine behutsame Einladung, innezuhalten und ehrlich auf das eigene Leben zu schauen. Und den Weg neu im Vertrauen auf Gott zu gehen.

Priester (oder Laien) sagen, während sie das Aschenkreuz auf die Stirn der Menschen zeichnen –  je nach liturgischer Ordnung – traditionell meist einen von zwei Sätzen:

„Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“
Dieser Satz erinnert an die eigene Vergänglichkeit. Er lädt dazu ein, das Leben nicht selbstverständlich zu nehmen und sich neu auf das Wesentliche zu besinnen.

Oder:

„Kehrt um und glaubt an das Evangelium.“
Diese Worte öffnen den Blick nach vorn. Sie sprechen von Umkehr, Hoffnung und der Möglichkeit, das Leben neu an Gott auszurichten.

Beide Formeln machen deutlich: Das Aschenkreuz ist ein Zeichen von Besinnung und eine Einladung – zu Ehrlichkeit und zu einem bewussten Neubeginn.

Auftakt zur Fastenzeit

Der Aschermittwoch soll Gläubige an ihre eigene Sterblichkeit erinnern und zur Umkehr und Buße aufrufen. Es ist ein strikter Fasten- und Abstinenztag – gerade nach den vorausgegangenen Karnevalstagen. Nun heißt es für Christen oft Verzicht auf Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder soziale Medien.

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