Erstellt von Sr. Bernadette Dunkel SSpS

Schwester Bernadettes Klosterküche: Kürbis

Sr. Bernadette kennt sich gut mit Kräutern und Gemüse aus
Sr. Bernadette kennt sich gut mit Kräutern und Gemüse aus

Hat bei leuchtend orangen Kürbissen gleich gute Laune: Schwester Bernadette. | Foto: Heinz Heiss

Er ist nicht nur gesund und hat wenig Kalorien – er stärkt auch das Immunsystem: Der Kürbis.

Seinen Ursprung hat der Kürbis in Mittel- und Südamerika, Seefahrer brachten die Samen Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa. Zu den Kürbisgewächsen gehören auch Gurken, Zucchini und Melonen.

Fast alle Kürbisse sind essbar und enthalten medizinisch wirksame Samen, mit Ausnahme von Zierkürbissen. Sie enthalten den Bitterstoff Cucurbitacin, der Übelkeit und Erbrechen auslöst.

Das Orangerot der Kürbisse lacht mich einfach an und lässt mich sofort fröhlich sein.

Kürbisfleisch besteht zu 95 Prozent aus Wasser, enthält somit kaum Fett und ist reich an Vitaminen (A, B1, B2, B4, B6, C, Folsäure) und Mineralien (Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kieselsäure, Zink). Die Kürbissamen (Kerne) sind im Gegensatz zur Frucht sehr kalorienreich. Sie enthalten Mineralstoffe wie Magnesium, Spurenelemente wie entzündungshemmendes Selen, antioxidative Karotinoide und bis zu 50 Prozent Öl.

Aus den gerösteten Samen der Gartenkürbisse gewinnt man das dunkelgrüne Kürbiskernöl. Es hilft, Cholesterin zu senken und unser Herz-Kreislauf-System zu stärken.

Mehr Tipps und Rezepte mit und zur Kapuzinerkresse finden Sie in der deutschen und österreichischen Ausgabe unserer Zeitschrift.

Zur Rubrik

Köstliche Rezept-Idee von Sr. Bernadette: Kürbis-Ofengemüse
Köstliche Rezept-Idee von Sr. Bernadette: Kürbis-Ofengemüse

Gerade im Winter ist Ofengemüse das perfekte Essen, es ist warm, nahrhaft und macht wenig Arbeit. | Foto: shutterstock

Ofengemüse mit Kürbis

Für 4–6 Portionen

Zutaten

  • Olivenöl
  • 1 kg Kürbis, z. B. Butternut oder Hokkaido
  • 500 g Kartoffeln
  • 500 g Möhren
  • 4 Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • Kräutersalz und Pfeffer
  • Thymian, Oregano, Rosmarin
  • 200 g Fetakäse

Zubereitung

Gemüse waschen, Möhren, Zwiebeln und Knoblauch schälen. In Würfel oder Stifte schneiden. Feta zerbröseln. Knoblauch fein hacken.

Bis auf den Feta alles in eine Schüssel geben, mit Olivenöl beträufeln, gut würzen und vermengen.

Backblech mit Öl bepinseln und das Gemüse darauf verteilen. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 50 Minuten backen.

Nach ca. 30 Minuten den Fetakäse darüber verteilen.

Tipp: Als Dip passt Naturjogurt mit etwas Salz und Zitronensaft

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